Die RAKU - Manie
- utawunsch
- 28. Mai
- 1 Min. Lesezeit

Eine fast medizinisch belegbare Verwandlung.
Diagnose: Rakumania
Ein kurzer Selbsttest:
Spüle ich freiwillig von Hand – und genieße es sogar ein bisschen?
Spreche ich gelegentlich mit meinem Teelöffel?
Habe ich eine emotionale Bindung zu einem alten Teller?
Meide ich Plastikgeschirr wie der Teufel das Weihwasser?
Erspüre ich auf Flohmärkten eine eigenartige, ziehende Energie?
Wenn du mindestens einmal genickt hast … willkommen.Du leidest nicht – du lebst vermutlich mit RAKU-Manie. Und du bist nicht allein.
Wie alles begann – oder: Die Sache mit der Rakumania
Eine höchst ansteckende Geschichte.
Rakumania ist eine leise, aber tiefgreifende Zustandsveränderung. Sie beginnt oft ganz harmlos – vielleicht mit einer Tasse, die plötzlich mehr Bedeutung hat als sonst. Oder mit einem Flohmarktbesuch, bei dem ein altes Porzellanflöckchen laut „Nimm mich mit!“ ruft.
Wer einmal vom Scrutarier RAKU berührt wurde – nicht körperlich, sondern seelisch –, spürt irgendwann diesen Sog: den unwiderstehlichen Drang, immer tiefer in seine Welt einzutauchen. Und dabei verändert sich einiges:
Der Spülstein wird zum heiligen Ort.
Geschirrspüler? Ein Sakrileg.
Flohmärkte? Pflichtprogramm.
Plastik? Ein No-Go.
Man beginnt, kaputtes Geschirr zu retten. Sucht nach Einzelstücken mit Geschichte. Und ehe man sich versieht, trägt man einen neuen Blick auf die Welt – achtsamer, verspielter, liebevoller.
Dass dieser Zustand einen Namen bekam, ist RAKU selbst zu verdanken.Und wer weiß – vielleicht hast du ihn längst auch.
Dann willkommen im Club. 🫖✨





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