Als ich ihn das erste Mal in den Händen hielt

Ich habe lange danach gesucht,
ihn einmal wirklich in den Händen zu halten.
Nicht als Bild.
Nicht als Idee.
Nicht als etwas, das nur zwischen meinen Worten existiert.
Sondern wirklich.
Jetzt ist er da.

Mit Gewicht.
Mit Stoff.
Mit diesem leisen Gefühl, dass etwas, das einmal nur in mir war, plötzlich einen Platz in der Welt gefunden hat.
Und plötzlich fühlt sich alles noch ein bisschen echter an.
Lange dachte ich, dass es vielleicht gar nicht möglich ist. Dass manche Dinge eben genau dort bleiben, wo sie entstehen: in Geschichten.
Und dann kam Tina.
Mit einer Ruhe, einer Genauigkeit und einem Blick für das, was man nicht erklären kann.
Sie hat ihn nicht einfach genäht. Sie hat ihn verstanden.
Und irgendwann hielt ich ihn in den Händen.
Kein großer Moment. Kein „Jetzt-ist-alles-anders“.
Nur dieses eine Gefühl:
Jetzt ist er da.
Und alles ist still.





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